multiresistente keime und barf

  • Ich habe in über 10 Jahren Fütterung mit Rohfleisch noch nie Probleme gehabt, aber in Krankenhaus habe ich mich mit den Mistdingern angesteckt, und sie dann auch hier mit verschleppt, also Fleisch macht mir da keine Angst, jede volle Arztpraxis ist da für mich mehr ein Alptraum.

  • Mein erster Gedanke zu dieser Studie war "Wer die wohl bezahlt hat?".


    Sorry, aber kein Tier wird nur für Barf geschlachtet. Der größte Anteil des Fleisches dürfte in Fleischereien gehen und roh für den menschlichen Verzehr in der Küche landen. Und dann soll der rohe Hähnchenhals eine Gefahr sein, aber die rohe Hähnchenbrust, die ich mir dann in die Pfanne haue, nicht?

  • Danke für den Link Andrea und ganz ehrlich, wenn man mal nach " Gammelfleisch + Fleischskandalen " sucht, dann wird einem schon ganz anders :( Aktuell ist mir noch Brasilien im Kopf oder Ekel-Geflügel, dass zu Döner verarbeitet wurde - sorry, da kommt man schon ordentlich ins Grübeln ! Und gab es nicht kürzlich auch einen Laborbericht zu Keimen im Geflügel aus Discountern, auch hier kaufen viele Barfer für ihre Hunde. Und nein, nicht jeder Hund kann mit Keimen gleich gut umgehen und wenn man weiss, wie viele wirklich kranke Tiere ( auch BIO ) geschlachtet und anschliessend in den Verkauf kommen, dann wird MIR jedenfalls ganz anders. Und wie war das mit der Wurst von Wilke, da sind Menschen gestorben bzw. unzählige erkrankt - alles nur des Profit`s wegen ...


    Wir kaufen unser Rindfleisch nur noch von einem vertrauenswürdigen Fleischer - Geflügel gibt es seit langem nur noch gekocht und auf Gefrorenes wird komplett verzichtet. Hundewurst gibt es ebenfalls nur aus einer Quelle und bis jetzt - TOI TOI TOI - hatten wir noch keine Probleme - aber man sollte nie NIE sagen ...

    Viele Grüsse von Martina
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    **** Vier leuchtende Sterne auf immer in unseren Herzen ****



    " Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Zeit.
    Dafür schenken sie uns alles, was sie uns zu bieten haben.
    Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat "


    (Roger Andrew Caras)

  • Ich barfe zwar nicht, aber kenne mich durchs Studium etwas mit dem Thema multiresistente Keime aus. Sie können durch Antibiotika im Tierfleisch entstehen. Wenn man nun ganz sicher gehen will sollte man nur Bio füttern. Oder zumindestens Geflügel vermeiden, in der Geflügelmast werden Antibiotika trotz Auflagen massenweise verfüttert.

  • wir haben mal vor einigen jahren teilgebarft.

    aber unser englischer springer spaniel hat dann nach einer weile erbrechen und durchfall bekommen.

    eine darmbiopsie ergab dann daumennagelgröße geschwüre im darm. sie meinten damals, das sei eine eiweißunverträglichkeit.

    dann hieß es natürlich ich müsste nun eine ausschlußdiät mit ihm machen.

    aber als ich erstmal das barf weggelassen habe, war es von einem tag auf den anderen schon besser. es war dann wohl nur einer unverträglichkeit auf rohes eiweiß.

    danach war es völlig egal, welches trofu oder dosenfutter er bekam. er hat alles vertragen.

    barf ist auch nicht der alleinige heilsbringer für jeden hund.

    und trofu nicht immer der gesundheitliche supergau.

    wir fahren mit den mittelpreisigen futtermarken seit 25 jahren ganz gut. und wenn sie zwischendurch mal ein frolic irgendwo abgestaubt haben, haben sie das auch ohne größere schäden überlebt. ;)

  • Passend zum Thema :


    https://www.produktwarnung.eu/…we-und-toom-zurueck/16298


    Zooplus vertreibt auch Produkte von proCani ...

    Viele Grüsse von Martina
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